Schatzinsel voraus

Mocha ist eine kleine Insel vor der chilenischen Küste. Berühmt wurde sie durch den Pottwal Mocha Dick, der jahrzehntelang Walfängerschiffe vor der Insel attackierte, bis er 1839 erlegt wurde. Der weiße Wal inspirierte den Schriftsteller Herman Melville zu seinem Roman Moby Dick. Dieser Klassiker stand Pate für einen Songzyklus, der vom Aufbruch und vom Zurückbleiben, von der Jagd, der Liebe und dem Tod erzählt. 
Geschichten voll Magie, die das Trio Mocha in filigrane Klangbilder mit ebenso eingängigen wie eigenwilligen Melodien überträgt.

Mocha – die Legende

Die Crew, die der Finne* angeheuert hatte, passte gut zusammen. Fast ein wenig zu gut, fand er. Die drei lagen auf einer Wellenlänge, das war nicht zu überhören. Zum Teufel, wo steckten sie nun schon wieder?
Sie saßen am Kai, sahen den Möwen zu und spannen Seemannsgarn. Als es dunkel wurde, packten sie ihre Schätze aus. Songs aus fein ziseliertem Silber, Stücke von zerbrechlicher Schönheit. Treibgut von fernen Küsten, eine Handvoll Sand, Vogelschreie, Bruchstücke von Erinnerungen. Behutsam schliffen sie Stück für Stück. Daraus würde etwas Zauberhaftes werden… 


Der Finne hatte es kommen sehen. Er lauschte mit halb geschlossenen Augen. Melancholisch, aber auch ein wenig stolz. Immerhin hatte er die drei zusammengebracht. „Unfassbar berührend und eigen“, schrieb er ins Logbuch.
Zufall, Schicksal? In jedem Fall eine glückliche Fügung, denn auf diese Weise fand sich ein Trio, das unter dem Namen Mocha eigene Wege zwischen New Folk, Singer-/Songwriter-Tradition und Kammermusik beschreitet.

*Der finnisch-deutsche Songwriter Martti Trillitzsch aka Mäkkelä’s Trash Lounge brachte Silvia Cuesta, Micha Ködel und Gisela Lipsky als Gaststars auf dem Album Means Nothing In Hitchin zusammen. Daraus entwickelte sich die Live-Band Mäkkelä & Orkestri – und infolge davon das Trio Mocha.

Mocha sind:


Silvia Cuesta (vox/bass/percussion) veröffentlichte mit ihren früheren Bands The Shivas, Bluet und Shiny Gnomes eine Reihe von CDs auf verschiedenen Indie- und Major-Labels. Bringt als manische Instrumenten-Sammlerin immer neue Klangfarben ins Spiel. Dafür braucht Mocha langsam einen Lkw fürs Equipment. 

Micha Ködel (vox/guitar/violin) hat Kunst studiert und tourte als Drummerin des Hardcore-Trios Flamingo Massacres quer durch Europa. Ist hochbegabt als Songwriterin und Musikerin, glaubt es aber nicht, weil sie an wahnhaften Selbstzweifeln und Perfektionismus leidet. Tja, klassisches Künstlerpech!
 
Gisela Lipsky (vox/concert flute/piano) startete mit der Punkband Schweiger Hinten, gefolgt von den Shivas, Gaffers und den Querbläxern. Hat so viele Interessen und Ideen (Musik jeder Art! Schreiben! Theater!), dass sie im Rausch der Möglichkeiten öfter mal den Überblick verliert. Wobei der Rausch an sich ja nichts Schlechtes ist …

   


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Termine

 

Do., 10. Januar 2019, Tafelhalle
Äußere Sulzbacher Str. 62, 20 Uhr
Wir sind bei der großen Sing-In-Neujahrsgala vertreten!

Fr., 8. Februar 2019, Casablanca
Brosamerstr. 12, Nürnberg, 20 Uhr
CD-Präsentation

Sa, 25. Mai, Windsbach
Open Air-Konzert am Fuß des Stadtturms, 20 Uhr
Eingang über Rentamt, Hauptstr. 13